Outdoor Kamera Test: wenn (Hobby)Fotografen Wind und Wasser trotzen

 

 

 

 

Outdoor KameraWer mit einer Kamera Prädikat „unverwüstlich“ liebäugelt, greift am Besten zu einer robusten Outdoor Kamera. Egal ob bei Minusgraden hoch in den Bergen, bei heißen Temperaturen am Strand oder beim Einsatz im Wasser: Diese Art von Fotoapparat macht so einiges mit und nimmt Ihnen sogar Stöße und „Fallenlasser“ bis zu einem gewissen Grad nicht übel.

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Schon alleine in der Optik unterscheidet sich eine Outdoor Kamera von einer herkömmlichen Kamera. Meist ist sie kleiner, leichter und macht vor allem aufgrund ihrer charakteristischen Gummi-Ummantelung einen äußerst robusten Eindruck.

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Wissenswertes

Zunächst einmal kommt so eine spezielle Digitalkamera, wie schon erwähnt, mit einer Panzerung aus widerstandsfähigem Vollgummi. Zusätzlich schützen spezielle Dichtungen das empfindliche Technik-Innenleben vor Staub und Feuchtigkeit.

Fotos im tropischen Regenschauer oder auf staubigen Wüstengrund stellen für eine gute Outdoor Kamera keine wirkliche Herausforderung dar. Mit manchen dieser Kameras kann man sogar Fotos bis zu einer Wassertiefe von 12 m schießen. Erst ab dann benötigen passionierte Tauchfans zusätzliche Spezialgehäuse um „wasserdicht“ auf die Jagd nach Schnappschüssen gehen zu können.

Bei einer Outdoor Kamera wird natürlich besonders Wert auf den Schutz des Zoomobjektivs gelegt. In der Regel befindet es sich im Inneren des Gehäuses, wo es vor Staub, Feuchtigkeit und Sand „seine Ruhe hat“.

Wandern in den BergenAllerdings sind Outdoor Kameras aufgrund dieser speziellen technischen Konstruktion meistens nur mit einem 5-fach Zoom ausgestattet. Zum Vergleich: Andere Kameras können heutzutage bereits mit einem 30-fach Zoom aufwarten – müssen sich dafür aber auch unter schlechten (Wetter)Bedingungen geschlagen geben.

Kleines Zoomobjektiv hin oder her: Outdoor Kameras kommen heutzutage standardmäßig mit einer Brennweite ab ca. 28 mm. Dies ist in puncto Weitwinkel absolut akzeptabel und auch in kleineren Räumen sollten Sie damit gute (Foto) Ergebnisse erzielen können.

Eine Outdoor Kamera ist u.a. auch deshalb so beliebt, weil manuell kaum Einstellungen vorgenommen werden müssen, bzw. können. Viele dieser Kameras verfügen über gleich mehrere Motivprogramme mit Auswahlautomatik. Dabei wählt die Kamera selbst den am besten geeigneten Aufnahmemodus aus, was praktisch ist, wenn man mal gerade keine Hand frei hat oder sich generell nicht sonderlich mit den Funktionen seiner Kamera auseinandersetzen mag.

Spezielle Features

Technisch haben viele Outdoor Kameras einiges zu bieten, vor allem im Bereich rund ums Thema Bildqualität. Wer spontane Schnappschüsse am Strand, auf einem Berggipfel oder unter Wasser tätigen möchte, hat eher weniger Zeit im Vorfeld noch Einstellungen vorzunehmen und vielleicht auch nur eine (wackelige) Hand frei. Daher warten viele Modelle z.B. mit einer automatischen Bildstabilisator-Funktion auf, die Verwacklungen entgegenwirkt. Auch verschiedenste ISO-Einstellungen für unterschiedlichste Lichtbedingungen gehören heutzutage bereits zur Norm.

Fernab der Bildqualität erfreuen sich auch andere Features großer Beliebtheit, wie z.B. die Smile Erkennung. Mit einer solchen Funktion ausgestattet, erkennt ihre Kamera ein lächelndes Gesicht, fokussiert und schießt so automatisch ein tolles Foto. Manche Modelle können bis zu 32 verschiedene Gesichter erkennen! Schärfe und Belichtung werden dabei ganz automatisch optimiert. Ebenfalls beliebt: Die „Blinzelwarnung“, die dafür sorgt, dass keine der abgelichteten Personen die Äuglein während des Auslöseprozesses geschlossen hat.

Alle Naturliebhaber freuen sich zudem über die sogenannte GPS-Funktion, die meist noch durch einen Kompass und ein Barometer ergänzt wird. So haben Sie bei der Nachbearbeitung der Bilder interessante Informationen, wie z.B. Höhe, Richtung der Aufnahme und Standort zur Hand.

Auch Videofilme in HD-Qualität sind mit einer Digitalkamera „für draußen“ durchaus machbar. Technisch hochwertigere Modelle bieten die Videofunktion sogar mit Full HD-Qualität an. Puncto Stromversorgung: Da hat man in der Regel die Wahl. So gibt es Geräte, die entweder mit Batterien oder einem aufladbaren Akku betrieben werden. Batterien machen in der Regel keine ewig langen Fotosessions mit, wohingegen ein aufladbarer Akku früher oder später eine Stromversorgung benötigt. Dies kann z.B. bei einem tagelangen Camping-Trip in der Wildnis zu einer echten Herausforderung werden…

Auch die zusätzliche Tonaufnahme ist bei den meisten Outdoorkameras von Haus aus integriert. Erwarten Sie sich von den HD-Filmen allerdings nicht zu viel. Die Qualität ist meist in Ordnung, kann aber natürlich nicht mit einer hochwertigen Systemkamera oder einem Camcorder verglichen werden.

Serienaufnahmen sind mit einer Outdoorkamera ebenfalls möglich und gehören heutzutage zu jeder halbwegs modernen Kamera zur Grundausstattung.

Outdoor Kamera Kauftipps

BergspitzeGrundsätzlich sagt man, dass Kameras mit einem optischen Zoom eine bessere Aufnahmequalität garantieren, als Modelle mit einem digitalen Zoom. Bei Kameras mit Digitalzoom wird lediglich ein Bildausschnitt benutzt und dieser dann auf volle Bildgröße „aufgeplustert“. Das könnte man z.B. auch später am Rechner im Rahmen der Bildbearbeitung gleich tun.

Vor dem Kauf einer Outdoor Kamera sollte man sich fragen, wofür man seine Bilder verwenden möchte. Für kleinere Bilder fürs Album reicht in der Regel ein Modell mit niedrigerer Pixelzahl aus. Wer jedoch mit dem Ausdruck von Postern liebäugelt, sollte auf ein Gerät mit mehr als 10 Megapixeln zurückgreifen um ein gutes (Ausdruck)Ergebnis zu bekommen.

Wichtig ist auch ein guter, bzw. schneller Autofokus. Manche Outdoor Digtalkamera benötigt etliche Sekunden um zu fokussieren und auszulösen, was spontane Schnappschüsse leider zunichte macht. In der Regel, so sagt man, ist ein Autofokus von unter 1 Sekunde „schnappschusstauglich“.

Bei allen anderen Modellen riskieren Sie zwar ein Foto zu bekommen, aber vielleicht nicht mehr mit dem gewünschten Motiv. Wer plant seine Kamera bei schweren Wind- und Wetterbedingungen oder unter Wasser einzusetzen, sollte genauestens auf die Werte des anvisierten Favoriten achten. Gerade in puncto wasserdicht, stoßfest und kälteresistent gibt es doch recht große Unterschiede.

Allgemein gilt auch, dass das Bedienfeld großzügig gestaltet sein sollte. Gerade unter Wasser kann sich die Bedienung mit glitschigen Händen auch schon mal als schwierig entpuppen. Manche Modelle bieten im Übrigen einen Schnellzugriff auf die beliebtesten Funktionen. So ein bedienerfreundliches Modell kommt in der Regel gut bei seinen Besitzern an. Alle Fans von nicht ganz herkömmlichen Bilder sollten auf zusätzliche Features, wie z.B. Magic Filter oder Bildeffekte achten. Schnappschüsse in Popart, Aquarell oder Glitzermodus sind mal etwas ganz anderes und bieten allen Betrachtern viel Abwechslung.

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Vor- und Nachteile

Vorteile einer Outdoorkamera:

  • gegen Wasser, Schmutz und Dreck geschützt
  • viele Modelle können sogar unter Wasser verwendet werden
  • Stürze machen einer Outdoorkamera nichts aus
  • sehr kompakt und handlich gebaut
  • günstiger als hochwertige Systemkameras

Nachteile einer Outdoorkamera:

  • Bildqualität meist etwas schlechter wie bei normalen Kameras
  • Videoqualität oft unzureichend
  • Zoomfunktion hält sich in Grenzen

Fazit

Fotograf mit Outdoor KameraAlle Hersteller wollen ihre Outdoor Digitalkamera ins „rechte Licht rücken“. Die Produktbeschreibung liest sich gut und es fällt schwer angesichts der vielen verschiedenen Modelle seine Auswahl zu treffen. In dieser Hinsicht können Produktbewertungen sehr hilfreich sein.

Wie lange halten Batterien oder Akku durch? Wie schaut es mit der Bildqualität? Ist mein anvisiertes Modell tatsächlich wasserdicht? Entpuppt sich die Bedienung als leicht und werden alle Versprechen des Herstellers soweit gehalten? Ist die Outdoorkamera so robust, dass sie ohne spezielle Polsterung im Reiserucksack verstaut werden kann? Auf all diese Fragen bekommen Sie während des Lesens von Produktbewertungen eine Antwort.

In der Regel gehen die Besitzer beim Bewerten schonungslos mit ihrem Modell ins Gericht und so erfahren Sie, ob Ihre bevorzugte Outdoor Kamera nicht nur „was fürs Auge“ ist.

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FAQs – Häufig gestellte Fragen zu einer Outdoor Kamera

Was ist der Unterschied zu einer normalen Kamera?

Generell ist eine Outdoor Kamera wesentlich robuster als eine herkömmliche Kamera. Allerdings wird am Zoom gespart. Ein Fünffach-Zoom ist typisch für Outdoor Kameras.

Welche Vorteile hat die Outdoor Kamera?

Eine Outdoor Kamera kann Kälte, Hitze, Wind und Wetter besser standhalten als eine gewöhnliche Kamera. Einige Outdoor Kameras lassen sich sogar bis zu 12m unter Wasser benutzen. Die manuellen Einstellungen sind beschränkt und die meisten Kameras sind mit einer Auswahlautomatik ausgestattet. Das ist insofern ein Vorteil, da Sie die Kamera so schnell zum Einsatz bringen können. So verpassen Sie keinen Moment, weil Sie lange nach der richtigen Einstellung suchen müssen. Außerdem können Sie so oft auch einhändig Fotos machen.

Welche anderen Features hat eine Outdoor Kamera in der Regel?

Bei den meisten Modellen findet man eine automatische Bildstabilisator-Funktion. Die Bildqualität – besonders bei einhändigem Fotografieren – wird so aufgebessert. Bei unterschiedlichen Lichtbedingungen kann man auch verschiedene ISO-Einstellungen auswählen. Eine automatische Gesichtserkennung und “Blinzelhilfe” helfen dabei, ein perfektes und scharfes Bild zu erzielen. Auch GPS-Funktion, Kompass oder Barometer gehören zu tollen Extras, die viele Modelle anbieten.

Sind Outdoor Kameras wetterfest (z.B. bei Wind oder Regen)?

Ja, das ist der Hauptvorteil einer Outdoor Kamera. Egal, ob Sie im tropischen Regenwald, bei starkem Wind oder extremer Hitze Momente für die Ewigkeit festhalten möchten, eine Outdoor Kamera wird Ihnen hier mit Sicherheit tolle Ergebnisse liefern können.

Was ist der Nachteil einer Outdoor Kamera?

Der Nachteil liegt, wie bei den meisten herkömmlichen Kameras auch, oft bei der Stromversorgung. Wenn man tagelange Trips plant und keine Steckdose zur Verfügung hat, sollte man darauf achten, dass man sich für ein Modell mit einem leistungsstarken Akku entscheidet. Alternativ kann man auch ein batteriebetriebenes Modell wählen. Dann sollte man genügend Ersatzbatterien mitnehmen. Denken Sie zudem daran, dass Sie die leeren Batterien ebenfalls wieder mitschleppen müssen, um sie korrekt zu entsorgen.

Kann ich mit einer Outdoor Kamera auch zum Tauchen und Schnorcheln gehen?

Ja, wie bereits erwähnt sind manche Modelle sogar auf bis zu 12m unter Wasser nutzbar. So lassen sich tolle Bilder der faszinierenden Unterwasserwelten schießen.

Ist die Bildqualität schlechter als bei normalen Kameras?

Das kann man so nicht sagen. Wie auch bei herkömmlichen Kameras gibt es modellspezifische Unterschiede. Wenn Sie sich für ein qualitativ hochwertiges Produkt entscheiden, können Sie sich über eine ausgezeichnete Bildqualität freuen. Die bereits angesprochenen Vorteile und Features weisen auch darauf hin, dass die Bildqualität, die man mit einer Outdoor Kamera erzielen kann, je nach Modell sehr gut sein kann.

Gibt es einen Hersteller, der sich auf Outdoor Kameras spezialisiert hat?

Viele namhafte Hersteller, die man schon vom Kauf einer herkömmlichen Kamera kennt, bieten Outdoor Kameras an. Sie sollten sich unbedingt vorab gut über verschiedene Modelle und deren Funktionen informieren. Entscheiden Sie sich dementsprechend für einen Hersteller und ein Modell, das Ihren Ansprüchen genügt. Es ist auch eine gute Idee, Kundenrezensionen zu lesen, um eine Vorstellung der Zufriedenheit anderer Kunden und von dem Produkt zu bekommen.

Weitere hilfreiche Produkte

 

Tipps zur Produktpflege einer Outdoor Kamera

Wer sich eine Outdoor Kamera anschafft, der erhofft sich, dass diese wetterfest und robust ist. Das heißt aber natürlich nicht, dass Sie diese nicht auch pflegen müssen. Immerhin möchten Sie lange etwas von der Kamera und den Bildern haben, die Sie mit dieser auf Ihren Erkundungstouren und bei aufregenden Erlebnissen eingefangen haben. Damit Sie die Funktionen Ihres neuen Gerätes voll ausnutzen können, haben wir Ihnen einige Hinweise und Tipps zur Benutzung und Pflege zusammengestellt. Da elektronische Geräte generell pfleglich und gewissenhaft bedient werden sollten, sind einige Punkte auch auf viele andere Produkte übertragbar. Allerdings handelt es sich hier um eine Outdoor Kamera und besonders wenn es um die Reinigung mit Wasser oder Feuchtigkeit geht, sollten Sie dies nicht auf andere Geräte anwenden. Zusätzlich wird auch empfohlen, sich an die Bedienungsanleitung des Herstellers zu halten. Oft findet man in dieser noch andere gute Informationen. Wenn Sie sich diese verinnerlichen, werden Sie die Langlebigkeit und Funktionsfähigkeit Ihrer neuen Outdoor Kamera sicherlich positiv beeinflussen können.

Zuallererst sollten Sie sich vergewissern, dass das oberflächige Reinigen der Kamera mit einem feuchten Lappen machbar ist. Bei einer Outdoor Kamera sollte dies kein Problem sein. Einfach einen weichen und nicht fußelnden Lappen in lauwarmem Wasser tränken, auswringen und damit sanft über das Gehäuse wischen. Idealerweise wischen Sie Schmutz und Dreck sobald wie möglich von dem Gerät ab, damit sich nichts festsetzt. Verwenden Sie bitte auch kein Spülmittel. Seifenreste bleiben gerne in Ecken und Schlitzen hängen und könnten dem Gerät auf Dauer schaden. Auch bei der Säuberung der Linse sollten Sie erhöhte Vorsicht zeigen. Viele Kameras werden mit einem passenden Linsenputztuch geliefert. Diese sind aber auch im Fachhandel erhältlich. So verhindern Sie, dass Sie die Linse zerkratzen. Der kleinste Kratzer genügt, um tolle Urlaubsbilder zu ruinieren. Wichtig ist auch, dass Sie die Kamera nach der Reinigung (oder der Nutzung in feuchten oder nassen Gebieten) mit einem trockenen und weichen Tuch abtrocknen. Auch wenn Outdoor Kameras sehr robust sind, legen Sie die Kamera auf keinem Fall zum Trockenen in die Sonne oder auf eine Heizung. UV-Strahlen und Hitze können dauerhafte Schäden an Material und Elektronik verursachen.

Achten Sie zudem darauf, dass Sie die Funktionen der Kamera ausgiebig erlernen, bevor Sie die Kamera benutzen. So ersparen Sie sich viel Ärger und Zeit und haben die Kamera stets einsatzbereit. Idealerweise machen Sie sich mit allen Funktionen vertraut, die Sie besonders gerne und viel nutzen möchten.  Wenn Ihr Modell ein Display hat, empfiehlt es sich auch ein Mikrofasertuch parat zu haben, um dieses gegebenenfalls schnell und kratzerfrei abzuwischen. Wenn Sie an Ihrer Outdoor Kamera doch einmal einen Schaden feststellen sollten, wenden Sie sich bitte an einen Fachmann. Nur so können eventuelle Garantieansprüche geltend gemacht werden. Selbst bei Problemen mit der Nutzung oder der Reinigung des Geräts sollten Sie sich unbedingt an den Hersteller wenden. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Benutzung und Pflege einer Outdoor Kamera recht unkompliziert ist und Sie sicherlich viel Freude an dem Gerät haben werden.

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